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Swantje zu Besuch bei uns 13. - 17. Oktober 2010


Hallo ihr,

lang ists her, dass ich mich bei euch gemeldet hab und in der Zwischenzeit hab ich viel unternommen und viel erlebt.

Dieses Wochenende war Swantje hier bei uns zu Besuch in Medellin. Swantje ist die Dritte im Bunde, in Flensburg machen wir fast immer alles zu Dritt, deshalb war es richtig cool wieder ein Wochenende vereint zu sein :-) Sie studiert nämlich auch hier in Kolumbien aber in einer anderen Stadt, in Bucaramanga.

Schon im Vorfeld hatten Sandra und ich uns ein straffes Programm für die Tage überlegt, letztendlich kam es natürlich alles ein bisschen anders, aber wir hatten auf jeden Fall unseren Spaß. Am Mittwoch ganz früh morgens haben wir Swantje vom Busbahnhof abgeholt und nach einem ausgiebigen Frühstück gleich das erste Abenteuer gestartet. Wir haben uns im Bus auf den Weg gemacht um etwas außerhalb der Stadt Paraglyding zu machen. Das wollten wir alle schon länger machen (nicht zuletzt weil es hier natürlich viel günstiger ist, als in Deutschland) und jetzt war es an der Zeit! Nach einem anstrengenden Aufstieg (wir sind alle drei so unsportlich, das ist echt peinlich ….) ging es los. Der Start war natürlich Adrenalin-Ausstoß pur :-) man muss so ein bisschen rennen und schwups, dann ist man auf einmal in der Luft. Und fliiiiiiieeeeeeegt. Man gleitet durch die Lüfte, unter einem die riiiiiiesen Stadt Medellín, die sich bis zum Horizont hinzieht und kein Ende zu haben scheint, auf der einen Seite und auf der anderen Seite Felder, Wälder und Wasserfälle. Medellín liegt ja in einem Tal, umringt von Bergen. Eine sehr schöne Erfahrung, beschaulich, ruhig. Man kurvt da dann so ein bisschen rum, alles ganz entspannt. Man ist ja auch nicht alleine, sondern sitzt so komisch in den Leinen und hinter einem halt der „Lehrer“. Sehr cool! :-) Danach haben wir Swantje dann noch den Plaza Botero gezeigt, eine Sehenswürdigkeit hier im Zentrum, die bei uns in der Nähe ist. Wir haben Fotos von den großen Figuren von Botero (berühmter kolumbianischer Künstler) gemacht und waren (Sandra und ich zum Zweiten Mal) im Museo de Antioquia. Abends haben wir dann eine DVD geguckt, die wir hier in der Wohnung gefunden haben und Chips aus Maismehl gefuttert (soooooo lecker, davon werd ich mir auuf jeden fall ein Vorrats-Paket mit nach Deutschland nehmen) Donnerstags ist bei uns ja immer Uni-Tag und die Vorlesungen konnten wir natürlich auch nicht alle ausfallen lassen, also haben wir Swantje einfach mit in die Uni geschleppt :-) Danach waren wir mit Sandras Leuten im Parque Poblado was trinken („was trinken“ heißt hier meistens sich wie mit 14 auf irgendeinen Platz zu setzen und Bier zu trinken. Nicht so mein Ding&hellip, was entgegen meiner Erwartungen sogar ganz lustig war, was wahrscheinlich auch daran lag, dass Swantje und ich zusammen einen halben Liter Rum vernichtet haben und wir einen super netten Italiener kennen gelernt haben, der hier als Prof für Architektur arbeitet, Luca. Danach wollten wir eigentlich noch in die Salsa-Bar, in der ich schon mal mit Santiago und seinen Freunden war. Von der hab ich euch ja schon erzählt, da gibt es immer dienstags und donnerstags Livemusik, was hammer geil ist. Santiago wollte auch mit, ist also auch zu diesem Park gekommen (davon gibt es hier 2, der anderen heißt Parque Lleras, das ist beides Mal einfach ein Marktplatz (den sie „Park“ nenne), wo alle Diskos, Bars und Restaurants sind) dahin gekommen, aber am Ende war es hammer nervig, weil irgendwer kein Geld für den Eintritt (2 &euro hatte. Ich war mega angekotzt von der Situation und hab mich einfach nur innerlich den ganzen Abend darüber gefreut, dass ich normalerweise nicht mit solchen Leuten abhänge. Als ich im Bett lag wusste ich die Leute (Santiago und seine Clique) mit denen ich immer meine Freizeit verbringe und besonders unsere „Hippie-Natur-Ausflüge“ am Wochenende noch mehr zu schätzen :-) Mit so komsichem Pseudo-Party-Volk kann ich einfach nichts anfangen… :-) Am Freitag morgen konnten wir auf jeden Fall nicht, wie geplant, um 8 aufstehen :-) sodass wir erst gegen Mittag zu unserer Stadt-Tour aufgebrochen sind. Wir sind zum Cerro Nutibara gefahren, ein Hügel mitten in der Stadt auf den ein typischen Dorf dieser Region (Pueblito Paisa) gebaut wurde. Natürlich super touristisch und einfach auch total witzlos, weil ich solchen „typischen Häuser“ natürlich schon tausend mal im Umland gesehen habe. Aber Swantje und Sandra fanden es dort schön, und die Aussicht war auch ganz nett (natürlich nichts im Vergleich zur Paraglyding-Aussicht), also alles gut. Und danach ging es dann ins Kino, in den neuen Julia Roberts-Film (comer rezar amar). Der war soooo schön, sodass wir danach zu Hause alle glücklich und zufrieden eingeschlafen sind. Außerdem waren wir das erste Mal hier bei McDonalds, weil wir den auf dem Weg zufällig entdeckt haben. Das war natürlciha uch ein Highlight :-) Den Samstag über waren wir dann mit Santiago am Pen~ol. Das ist ein großer Fels, der in so einer Seen-Insel-Landschaft steht, wo man ca. 700 Stufen hochstiegen muss (natürlich auch super touristisch) um dann eine atemberaubende Aussicht zu haben. Super schön dort. Ich war ja schon einmal an einem anderen Wochenende da, aber das Mal bin ich nicht auf den Fels gestiegen, war also auch für mich ok, da nochmal hinzufahren :-) Richtig cool war es auch einfach, dass wir mit Santiago, also mit seinem Auto unterwegs waren. Die Fahrt dorthin hat nämlich schon in Auto 2 Stunden gedauert, in Bus wären es also locker 4 geworden. Nachdem wir drei Mädels 1000 Fotos oben auf dem Fels gemacht haben (Santiago hatte darauf keinen Bock, also war er während dessen woanders) ging es dann zum Picknicken in die Wildnis. Wieder einmal (ich bin das ja mittlerweile schon von Santiago gewohnt) über unbefestigten „Straßen“ zu einer Wiese am Flussufer auf der Pferden grasten. Idyllisch und sogar etwas „deutsch“ :-) (bis auf den Palmenwald den man in der Ferne erkennen konnte). Abends waren wir dann noch kurz mit einer kolumbianischen Freundin (und Freunden von ihr &hellip von Sandra in einer echt coolen Bar was trinken (die Coolness kostete natürlich auch dementsprechend, sprich europäische Preise). Gentleman-like (meiner Erfahrung nach typisch latino :-) ) hat uns Santiago dann nach Hause gebracht (und das obwohl er gar nicht mit in der Bar war, er hat uns einfach auf Anruf wieder abgeholt, er ist einfach so mega nett….), sodass wir früh (und besonders ohne Taxi-Stress) im Bettchen waren. Denn am nächsten Morgen, am letzten gemeinsamen Tag, ging es auf in ein anderes Dorf hier im Umland, St. Elena. Ich wollte da eigentlich nicht hin, weil Santiago mir gesagt hatte, dass es dort nichts zu sehen gibt und ich ihm in solchen Dingen (auf Grund der guten Ausflug-Erfahrungen mit ihm :-) ) wirklich glaube und auf seinen „Geschmack“ vertraue. Aber Sandra und Swantje haben dem Reiseführer mehr Glauben geschenkt, sodass wir also (Mehrheitsentscheid :-) ) mit dem Bus dorthin aufgebrochen sind. Wie von Santiago vorhergesagt, war es dort meeeega langweilig. Das „Dorf“ besteht nur aus einem Marktplatz uns 10 Häusern und ist auch nicht schön. Aber wenigstens gab es leckerer Empanadas da (mit einer sonderbaren Kartoffel-Gemüse-Füllung, die ich bisher noch nie gegessen hatte). Das einzig interessante dort schien ein Naturpark (Parque Montevivo) zu sein, für den wir 8 Euro Eintritt zahlen mussten und der sein Geld meiner Meinung nach auch definitiv NICHT wert war. Ich glaube ich bin aber mittlerweile auch etwas „verwöhnt“ von all den paradiesischen Orten an die mich Santiago & Co immer mitnehmen :-) Lustig war es aber trotzdem, denn wir haben Canope gemacht. Keine Ahnung, ob das auf Deutsch auch so heißt :-) hahaha. Das ist eingehakt an einem Stahlseil über eine Wald-Schlucht-Landschaft sausen, wie in einem Abenteuerfilm :-) sehr sehr witzig, aber leider viel zu kurz. Außerdem waren unserer „Führer“ die uns erklärt haben, wie das geht, auch so mega sympathisch. Es war echt übelst witzig mit diesen drei 20-jährige Jungs :-) hihihihi und die haben sich auch köstlich über uns verrückte Deutsche amüsiert, wie wir am Kreischen waren und auch schon vorher auf dem Weg immer wieder von Lachkrämpfen durchschüttelt wurden. Ein sehr schöner Tag an einem mittelmäßigen Ort. Wobei die wildwachsenen Lilien schon erwähnenswert sind. Die wachsen da einfach so, wie Unkraut :-) Der Abend war dann leider etwas stressig, weil wir mit einem Bekannten von Sandra, Gustavo, und ihrer Freundin Andrea den „besten Hotdog der Stadt“ (Zitat Andrea) essen wollten es aber klischeehafte Verspätungen gab, sodass wir den Hotdog letztendlich runter schlingen mussten und Swantje fast ihren Bus verpasst hätte. Naja, immerhin haben wir durch den Sprint zum Terminal ein paar der Kalorien wieder verbrannt :-) Der Hotdog war nämlich wirklich „especial“. Sehr groß mit ganz vielen verschiedenen Soßen und mit allem belegt was man sich eigentlich nicht unter Hotdog vorstellt :-) Neben dem bekannten Hotdog-Brötchen und einem Würsten wurden Röstzwiebeln, Salat, Ananas, gebratener Speck und komische kleine Eier (keine Ahnung von welchem Vogel) da drauf gepackt. Sau-lecker und sau-fettig :-) Diese Art von Hotdog ist hier aber normal, man hat immer den Eindruck, dass die einfach alles drauf packen, was sie in der Küche finden :-) Pappsatt haben wir Swanni dann also in den Bus steigen lassen. Und freuen uns alle darauf, dass wir dann auch bald zu ihr nach Buca kommen. Mal sehen, was uns da so erwartet. In der Region isst man nämlich z. B. Ameisen :-)….

 

Ganz liebe Grüße aus dem sommerlichen Kolumbien, Bettina

18.10.10 22:24
 


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


(18.10.10 22:34)
upsi, was ist denn da mit dem layout passiert ?!
sorry, keine ahnung, was mir die technik da für einen streich gespielt hat :-)


(18.10.10 22:37)
und wieso ist hier eigentlich so ne spam-werbung uaf der seite?!
was soll denn sooooowas?!
hässlich .....

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