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Ni comodidades ni lujos (weder Annehmlichkeiten noch Luxus) oder 4 Tage im Paradies

Mit diesen Worten lud uns Santiago am Mittwochabend  per SMS auf eine Insel in die Karibik ein. Isla Fuerte. Eigentlich wollte er sofort los, was mir dann aber doch etwas zu spontan war, mit einigen Überredungskünsten konnte ich ihn Gott sei Dank  davon überzeigen doch erst am Donnerstag los zu fahren, sodass ich an diesem Tag noch zur Uni gehen konnte. Das Wochenende in der Karibik wollte ich mir aber natürlich auf keinen Fall entgehen lassen. Den Donnerstag über war ich den ganzen Tag schon freudig-gespannt, was mich die nächsten Tage wohl erwarten würde, da Santiago immer nur komische Kommentare von sich gab, wie „da bezahlt man nicht mit Geld, sondern mit Klamotten oder Marihuana“ und „wunder dich nicht, wen du die nächsten Tage noch mehr angestarrt wirst als sonst, du bist wahrscheinlich die erste Weiße, die sie zu Gesicht bekommen“. Etwas getrübt wurde meine Vorfreude dann leider von Sandras Entscheidung, dass sie nicht mitkommen würde, weil sie zu viel für die Uni zu tun hätte, ich selber zweifelte jedoch keinen Moment daran, dass das ein traumhaftes Wochenende werden würde  und das war es letztendlich auch!

Donnerstagabend ging es los, mit Santiago und einem Freund von ihm, im Bus 10 Stunden an die Küste. Beim Einsteigen in den Bus kamen schon wieder Chile-und-Peru-Reisegefühle in mir hoch und ich wurde wirklich ganz kribbelig. Durchgeplant bis zum letzen, To-Do-Listen-abhängig bin ich (leider) eine der unspontansten Personen überhaupt, umso mehr freute ich mich über mich selbst, dass ich grad so „mutig“ und spontan war, einfach mit 2 Männern in die Karibik zu fahren, mit nur einem Tag Vorbereitung (den ich in der Uni verbrachte und somit aus nur einer Stunde Vorbereitung bestand) von denen ich den einen (Santiago) erst eine Woche kannte und den anderen gerade mal eine halbe Stunde.

Freitag Tag 1

Morgens kamen wir in ner Stadt an, von wo aus wir mit einem anderen klapprigen Bus bis ans Wasser fahren mussten. Nach einem kurzen Fußmarsch und der ersten Erkenntnis, dass hier wirklich alle Menschen schwarz sind und ich mir noch nicht mal einbilden kann, dass ich gar nicht so auffallen würde (unmöglich &hellip, kamen wir an das Ufer, wo wir ein Motorboot zur Insel nahmen. Auf der Insel angekommen wurden wir von zwei Soldaten empfangen, die unsere Ausweisnummern aufschrieben und mir ein bisschen Angst machten, weil sie (wie es hier und auch in Lateinamerika generell üblich ist) unglaublich große Waffen bei sich trugen, an deren Anblick ich mcih wohl nie gewöhnen werde.

Der kurze Anflug von „was mach ich hier eigentlich gerade, Hilfe …“ hielt aber nur einige Minuten an, denn schon kamen Freunde von Santiago, die auf der Insel leben auf uns zu gestürmt und begrüßten uns total lieb und freudig. Santiago war schon mal hier und daher kennt er die, wirklich ein absoluter Glücksfall diese beiden als seine Freunde zu haben. Zwei super nette Personen, total offen, hilfsbereit und während der kommenden Tage nicht ein einziges Mal  genervt von „der Deutschen“ die in manchen Situationen doch etwas  prinzessinnenhaft (jaaaaa, „Prinzessin“ ist jetzt mein Spitzname bei den 3 Jungs … ;-) ) und unbeholfen durch die Wildnis stampfte hahahaha

Anscheinend war sofort klar, wo wir unterkommen würden (ich trottete einfach nur hinterher, nur am staunen und gucken). In einem großen Holzhaus mit Palmendach (3 Stockwerke) direkt am Strand. Das Haus war unglaublich schön, alles offen, terassenmäßig, aber trotzdem Schränke und so Betten und so drin. Alles aus Holz, super schön. Eine sehr skurrile Situation, dieses Luxushaus direkt am Strand mit eigenem Steg und direkt dahinter (mit einer Steintreppe verbunden) eine schäbige Hütte, wo eine 5-köpfige Familie drin wohnt. Während wir die ersten Stunden noch Witze machten darüber, dass dies wahrschienlich das Haus eines Drogenbosses sei, stellte sich gegen Abned heraus, dass diese Vaermutung goldrichtig war. Das Haus ist das Ferienhaus eines ehemaligen Politikers aus Cartagene (die nächst größere Stadt an Land) der neben seiner Politikertätigkeit wohl auch dick im Drogengeschäft war. Das alles ist natürlich schon lange her (irgendwann in den 80igern), er steht nun bis an sein Lebensende unter Hausarrest, sodass er das Haus nicht mehr nutzen kann und die Familie sind früher seine Angestellten gewesen, deren Aufgabe es nun ist auf das Haus auf zupassen, bis irgendwelche Erben irgendwann entscheiden, was damit passieren soll. Früher gab es wohl sogar Strom und fließend Wasser in dem Haus, und neben den 3  Schlafzimmern und etlichen weiteren Räumen findet man auhc 2 Bdezimmer mit Kloschüsseln, aber mittlerweile ist natürlich alles total herunter gekommen. Wir haben letzendlich im oberen geschoss geschlafen, auf mega rantzigen alten Matratzen (die in mir gleich Floh-Erinnerungen an Peru weckten) wo es stellenweise reingeregnet hat, weshalb wir eine Nacht alle unter eine mitgebrachte Plane kriechen mussten, um nicht völlig klitschnass zu werden. Die unzähligen Schaukelstühle, die im ganzen Haus verteilt waren haben mir so manchen Tagtraum über Kokain-Bosse und wilde Drogenparties beschert J hihihi, ich hatte meinen Spaß beim Träumen in der Sonne.

Etwas gruselig war die erste Nacht allerdings wirklich, das plötzlich wildes gerumple war und irgendwelche Leute das Haus betraten, wo sich dann rausstellte, dass das Fischer sind, die auch in dem Haus (im 2. Stock) schalfen wollten. Oh mann, da hatte ich echt erstmal ein wilchen ganz schön herzrasen. Es ist cniht schön mitten in der Nacht in einer Drogenvilla von kräftigem Männergetrampel aufgeweckt zu werden, und laute Schritte zu hören die imemr näher kommen, die Holztreppe hochstapfen ….. aber waren ja nur Fischer ….

Ja, Fischer, hier ist eigentlich jeder Fischer, und es gibt auhc jeden Tag Fisch. Uns wurde jeden Tag ein anderen vorgesetzt, dazu Garnelen, Krabben, was das Meer so hergibt (außer Muscheln, die hatten wir nicht, warum eigentlich cniht … ? keine Ahnung, aber mag cih sowieos nicht J )

Dazu gibt es immer Reis und immer frittierte und gesalzene  BAnana, die dann wie bessere Pommes schmeckt.

Den ersten Tag haben wir nichts weiter unternommen, uns ein wenig organisiert (also, die Jungs, cih lag nur in der Hänegmatte rum &hellip den Strand begutachtet und natürlcih ganz viel geschwommen.

Zu organisieren gab es nicht viel, die mitgebrachten T-shirts  wurden an die Leute verteilt und es wurde geklärt, wer wann welches Essen bringen würde und die Mutter der Famile (unserere „Vermieter&ldquo Gladys bot an, für uns die nächsten Tage zu kochen.

Und der Strand. Ein Traum. Muscheln so groß wie Fußbälle und Palmen, nicht als Palmen. Allerdings kein kitschiger weißer Sandtsrand, sondern piksige Steine J

Und auch das Wasser war einfach der Hammer. Warm, aber trotzdem erfrischend bei der Hitze, und in allen erdenklichen Blau- und Grüntönen die es auf der Welt gibt. Dsazu dieser malerische, zerfallene Holzsteg und wenn man vom Wasser aus auf den Starnd blickt sieht man nur Plamen. Unglaublich schön. Pure Entspannung.

Ich bin ja eigentlich überhaupt keine Wassernixe, überleg immer erst 10 mal bevor cih mcih ins kalte Nass traue, aber dort war einfach alles anders. Ich hba meinen Bikin erst wieder zur Rückfahrt ausgezogen und miene Haare waren die ganzen Tage über durchgehend nass. Sobald die Sonne die Haut wieder getrocknet ahtte wollte man einfach wieder reinspringen. Dass Wasser hat mich irhendwie magisach angezogen J hihi

Und das Beste kam noch, nach einem atembereaubenden Sonnenuntergang. Leuchtendes Wasser! Wir sind nichtsahnend nachts schwimmen gegangen und bemerkten auf einmal, dass um uns herum alles leuchtete! Wenn man sich bewegte leuchten lauter kleine Lcihter auf. Wohl irgendwie Plankton, oder was weiß ich, ist mir auch völlig egal, was das war oder ist, wie es heißt und wo es herkommt, es war einfach eindeutig eine der coolsten „WOW-Situationen“ meines Lebens, die Einzug in die top 10 der unvergesslcihen Momente hielt und von denen ich bestimmt meinen Enkeln berichten werde („damals in der Karibik, in der ersten Nacht … auf einmal leuchtete es um mcih herum im Wasser …&ldquo. Unbeschreiblich schön!

Was wir die anderen Atge erlebt haben schriebe ich euhc, wenn cih aus Bogota wieder komme. Sandra und ich fahren naemlich heute abend ueber Nacht in die Hauptstadt, wo wir bis DIenstag bleiben werden. Unterkommen werden wir bei einem Kolumbianer, den Snadra auf dem Hinflug kennen gelernt hat, der in Deutschland studiert und gerade ueber die Ferien wieder zu Hause ist, Daniel.

Ich sag ja, Freizeitstress :-) hahahaha kaum ist man wieder da gehts aiuch schon wieder los huihuihui das macht Spass!!!!

Wenn ich wieder da bin melde ich mich, oh mann, ich bin ja schon wieder hammer im Rueckstand mit den ganzen Geschichten, die es ncoh zu erzaehlen gibt ... :-)

Also, ich meld mich!

Fuehlt euch gedrueckt, von der braungebranten Bettina :-)

Adios

 

P.S. Gute Besserung an dich, Oma! Werd schnell wieder gesund!

16.9.10 19:18
 


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